Yin und Yang

Unser nächstes Stundenthema heißt "Yin und Yang". Diese beiden Symbole stehen für die Polaritäten unseres Lebens, die sich in Harmonie vereinen.

Was bedeutet das für unsere Yoga Praxis?

Im Yin Yoga werden Positionen lange gehalten, um eine Stimulation zu erreichen. Die Muskeln entspannen sich und die Gelenke sind statisch. Wir wissen, dass auch unser Gewebe Ruhe erfahren muss, um sich regenerieren zu können. Zudem wird der Parasympathikus aktiviert, jener Teil unseres Nervensystems, der für die Entspannung zuständig ist. Wir kommen runter, können entspannen. Yin Yoga ist Stille, Langsamkeit, Dunkelheit, Einkehr, Entspannung.

Im Yang Yoga dagegen liegt der physiologische Fokus auf den Muskeln. Kraftvolle, dynamische Bewegungssequenzen mobilisieren, aktivieren und dehnen den Körper. Die Muskeln arbeiten und die Gelenke sind mobil. Wir wissen eben auch, dass Körpergewebe Stress ausgesetzt werden muss, damit es nicht degeneriert. Yang Yoga ist Aktivität, Kraft, Dynamik, Wärme, Spannung.

Um ein Gleichgewicht herzustellen und uns rundum wohlzufühlen brauchen wir beides und genau dies werden wir auch in der kommenden Stunde vereinen. Wir starten mit einem aktiven "Yang-Teil", gefolgt von einem entspannenden "Yin-Teil".