Modern Yoga

@Tulln

Du bist auf der Suche nach einer modernen Yogaklasse mit Fitnessfaktor? Dann bist du hier richtig.


Yoga hat viele Facetten und in dieser Einheit stehen vor allem die körperlichen Aspekte des Yoga im Mittelpunkt.

Modern Yoga verbessert deine Balance, Beweglichkeit und Kraft. Und auch wenn wir beim Yoga eher konzentriert und in uns gekehrt üben, dürfen in meiner Stunde Spaß, Kreativität und Abwechslung nicht fehlen.


Die technisch korrekte Ausführung der Positionen liegt mir besonders am Herzen, da nur dies eine effiziente Yogapraxis ermöglicht und in weiterer Folge auch eine dynamische Abfolge der Asanas (Yogastellungen).


Und natürlich darf am Ende einer jeden Einheit eine wohltuende Tiefenentspannung nicht fehlen, sodass du wieder voller Energie in die neue Woche starten kannst.



Dieser Kurs ist für Einsteiger, als auch für leicht fortgeschrittene Yogis geeignet.

  • Ort: Turnsaal oben der MS 1 Tulln (Musikmittelschule)
  • Termin: Sonntags, 19:30-20:25 Uhr
  • Kosten: € 90 für den gesamten Kurs bzw. € 80 pro Kurs bei Buchung eines zweiten Kurses, z.B. 17:25 Functional Training oder 18:30 Zumba
  • Kursstart: 13. September 2026

Kursstart Herbst 2026

13.9.26

20.9.26

27.9.26

4.10.26

11.10.26


18.10.26 kein Kurs

25.10.26 kein Kurs


1.11.26

8.11.26


15.11.26 kein Kurs


22.11.26

29.11.26


6.12.26 kein Kurs


13.12.26


20.12.26 - Ersatztermin

  • Der Kurs kann nur komplett gebucht werden. Eine Rückerstattung nicht konsumierter Einheiten ist nicht möglich.
  • Die erste Einheit dient als unverbindliche Probestunde - nur mit Anmeldung.
  • Ein späterer Einstieg ist möglich, sofern es noch freie Plätze gibt.
  • Sollte eine Kurseinheit entfallen (z.B. aufgrund von Krankheit meinerseits), so wird diese am Ende des Kurses (Reservetermin) angehängt.

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Yoga Themen

Jede Yogaeinheit steht ihm Zeichen eines Stundenthemas.

von Elise Gruber • 31. Oktober 2026
In dieser Yogastunde dreht sich alles um Drehhaltungen. Rotationen mobilisieren die Wirbelsäule, fördern die Beweglichkeit von Rücken und Schultergürtel und bringen Bewegung in Bereiche, die sich im Alltag oft wenig bewegen. Gleichzeitig arbeiten die tieferliegenden Muskeln des Rumpfes intensiv, um den Körper während der Drehung zu stabilisieren. Genau dieses Zusammenspiel aus Beweglichkeit, Kraft und Kontrolle macht Drehhaltungen so spannend – und manchmal ganz schön anstrengend. Aber warum fühlen sich Drehungen oft so unbequem an? Weil unser Körper Rotationen nicht einfach „passiv“ mitmacht. Während sich einzelne Körperbereiche drehen, müssen andere stabil bleiben. Die Muskulatur rund um Wirbelsäule und Rumpf arbeitet dabei ständig mit, um die Bewegung zu kontrollieren. Gleichzeitig entsteht in der Drehung eine ungewohnte Spannung und Kompression, die wir deutlich wahrnehmen können. Das kann intensiv sein, ohne dass es schmerzhaft sein sollte. Gerade deshalb laden Drehhaltungen dazu ein, genau hinzuspüren: Wo kann ich loslassen? Wo brauche ich Stabilität? Und wie weit ist wirklich angenehm? Auch die Atmung wird in Drehhaltungen bewusster. Durch die Rotation verändert sich die Beweglichkeit des Brustkorbs und der Atem kann sich an manchen Stellen zunächst eingeschränkt anfühlen. Statt dagegen anzukämpfen, nutzen wir den Atem als Orientierung und lernen, auch in ungewohnten Positionen ruhig und präsent zu bleiben. Drehhaltungen verlangen Aufmerksamkeit. Man kann nicht einfach nebenbei in einer Rotation bleiben – man muss spüren, ausrichten, atmen und immer wieder die eigene Mitte finden. Das bringt uns aus dem Autopiloten und hinein in den Moment. Die körperliche Herausforderung wird so zu einer kleinen Übung in Geduld, Fokus und Perspektivwechsel.  Links. Rechts. Mitte. Atmen. Eine Stunde für eine bewegliche Wirbelsäule, einen starken Körper und einen klaren Kopf – mit Raum für die Frage: Was passiert, wenn wir die Dinge einmal aus einer anderen Perspektive betrachten?
von Elise Gruber • 9. Oktober 2026
Flexibilität bedeutet nicht einfach, möglichst weit in eine Dehnung zu kommen. Wirklich beweglich zu sein bedeutet, einen großen Bewegungsradius aktiv kontrollieren und sicher nutzen zu können. Dafür braucht es nicht nur nachgiebiges Gewebe, sondern ebenso Kraft, Stabilität und Körperwahrnehmung. In dieser Yoga-Einheit verbinden wir deshalb Mobilität, Flexibilität und Kraft. Gezielte Asanas und fließende Bewegungen mobilisieren Gelenke und Wirbelsäule, während wir gleichzeitig die Muskulatur kräftigen und lernen, neue Bewegungsräume bewusst zu kontrollieren. Physiologisch wird der Bewegungsumfang dabei nicht allein durch die Länge von Muskeln oder Bindegewebe bestimmt. Auch das Nervensystem beeinflusst, wie weit wir uns in eine Position bewegen können: Mit zunehmender Erfahrung und Kontrolle kann sich die Toleranz gegenüber Dehnung verändern und Bewegung wird zunehmend vertrauter und sicherer. Dabei geht es nicht darum, Grenzen mit Druck zu überwinden. Ein ausgewogenes Zusammenspiel von Kraft und Beweglichkeit ermöglicht es uns, Bewegungen sowohl frei als auch stabil auszuführen. Aktive Beweglichkeit – also die Fähigkeit, eine Position aus eigener Kraft einzunehmen und zu halten – ist dabei genauso wichtig wie passive Dehnfähigkeit. Bewusste Bewegung, kontrollierte Kraft und eine ruhige Atmung fördern die Körperwahrnehmung und helfen dabei, Spannungen loszulassen und Stress abzubauen. Wir üben, zwischen Anspannung und Entspannung, Stabilität und Freiheit zu wechseln. Flex & Relax steht deshalb für mehr als nur Dehnen: Wir schaffen Bewegungsfreiheit, bauen Vertrauen in unseren Körper auf und lernen, neue Räume nicht nur zu erreichen, sondern sie auch zu nutzen.
von Elise Gruber • 2. Oktober 2026
In dieser Yogastunde dreht sich alles um Balance – um das Zusammenspiel von Stabilität und Beweglichkeit, Kraft und Leichtigkeit, Erdung und Aufrichtung. Balancehaltungen fordern unseren Körper auf vielfältige Weise. Über die Fußmuskulatur und das Sprunggelenk entsteht die Basis für Stabilität. Die Beinachsen werden bewusst ausgerichtet und die Muskulatur rund um Knie und Hüfte arbeitet fein abgestimmt, um das Gleichgewicht zu halten. Gleichzeitig sorgt eine aktive Rumpfmuskulatur dafür, dass Becken, Wirbelsäule und Schultergürtel stabil bleiben, während sich Arme und Beine frei bewegen können. Für das Halten des Gleichgewichts sind zahlreiche kleine, koordinative Anpassungen notwendig. Das Propriozeptionssystem – also unsere Wahrnehmung von Gelenkstellung, Muskelspannung und Körperposition – liefert dem Gehirn kontinuierlich Informationen darüber, wo sich unser Körper im Raum befindet. Gemeinsam mit dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr und der visuellen Wahrnehmung ermöglicht es uns, unsere Haltung immer wieder fein zu korrigieren. Auch auf mentaler Ebene sind Balancehaltungen eine spannende Übung. Sie verlangen Fokus, Präsenz und Geduld. Je stärker wir versuchen, eine Haltung zu erzwingen, desto leichter verlieren wir unser Gleichgewicht. Stattdessen lernen wir, Schwankungen wahrzunehmen, darauf zu reagieren und immer wieder zu unserer Mitte zurückzukehren. So wird die körperliche Balance zu einer Einladung, auch innerlich beweglich zu bleiben: Wurzeln zu schlagen, ohne starr zu werden, und Flügel zu entfalten, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren. Wir verbinden in dieser Stunde Kraft, Körperwahrnehmung, Konzentration und Atem und erforschen, wie sich Stabilität und Leichtigkeit gegenseitig ergänzen.